Archiv der Kategorie: Sexualität und Behinderung

Sexual- und Paarberatung

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Sexual- und Paarberatung

Ab sofort bieten wir als Verein Beratungen an.

Ab sofort bietet unsere Obfrau Sara Mayer-Mraz als Lebensberaterin in Ausbildung unter Supervision Beratungsstunden für Einzelpersonen, Paare und andere einander nahestehende Personen (throuples, enge Freundschaften, WG-Bewohner*innen, …) zum reduzierten Tarif von 30 Euro pro Stunde (Erstgespräch € 5,–) an.

Schwerpunktthemen:
* Alternative Beziehungsformen
* ALGBTIQ*-Beziehungen und Outingprozesse
* Außenbeziehungen
* Identitätsfindungsprozesse
* Berufsorientierung und Studienwahl
* Prozesse des Abschließens und Loslassens, des Neubeginns sowie
* Erziehungsthemen.

Sie finden in entspannter, respektvoller Atmosphäre eine Gesprächspartnerin auf Augenhöhe. Die Anerkennung aller noch so widersprüchlichen Gefühle, die Möglichkeit, Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten und ein lustbejahender, lebensfroher Zugang sind die Kennzeichen einer Beratung bei Sara Mayer-Mraz.

Rufen Sie an, schreiben Sie ein Mail. Wir bieten auch kurzfristige Termine an! Gemeinsam finden wir im Erstgespräch heraus, was die aktuellen Themen in Ihrem Leben sind und ob eine Beratung Sinn macht und helfen kann. Fragen kostet nix + beim Reden kommen die Leut‘ zam!

„Dürfen Behinderte Kinder kriegen?“

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Diese Diskussion wird in ähnlicher Form und von unterschiedlichen Menschen mit ganz verschiedenen Argumenten geführt. Nicht zuletzt durch die Geschichte der Behinderung bzw. des Umgangs mit Beeinträchtigungen hat die Diskussion immer den Duft der Euthanasie und kaum jemand ist nicht darum besorgt, etwas wie „unwertes Leben“ auch nur zu denken. Es ist gut, richtig und auch notwendig, sich dieser Geschichte bewusst zu sein und die daraus entstandene Verantwortung nach wie vor zu tragen.

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Auch die Betroffenen selbst leben – bewusst oder unbewusst – mit dieser Geschichte, nicht zuletzt jene, die schon zur älteren Generation zählen. Und so kommt es dann dazu, dass zwei sich im Gespräch unsicher sind: darf die das? Was passiert mit dem Kind? Wer verbietet das? Wer achtet auf das Kind? Wenn das Kind weggenommen wird, darf die Mutter das Kind sehen? Ist das Kind gesund oder krank?
Da viele Betreuer*innen in diesen Fragen unsicher sind, hier also eine kurze Zusammenfassung.

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Österreich hat die UN-Konvention der Rechte von Menschen mit Behinderung 2008 ratifiziert und sich so verpflichtet, die Inhalte der Konvention umzusetzen. Darin ist geregelt, welche Rechte Menschen mit Behinderung in Zusammenhang mit ihrem Wohnort, der Arbeit und des Privatlebens haben.
In der Konvention ist klar festgehalten: Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Familie, Familiengründung, auf Kinder, Partnerschaft und angemessene Unterstützung durch die jeweiligen Einrichtungen. Da hierzu auch die Familienplanung gehört, haben die Menschen auch das Recht auf selbst gewählte Verhütungsmaßnahmen und die dazu gehörenden Informationen.
Da es sich hier um international verbindliches Recht handelt, ist es auch einklagbar falls den Betroffenen das Recht vorenthalten wird. Glücklicherweise werden viele Betreuer*innen im Lauf ihrer Ausbildung oder in den jeweiligen Arbeitsstätten mit der Konvention konfrontiert.

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Den gesamten Text kann man auf der Webseite des Sozialministeriums abrufen.
Hier auch in leichter Sprache.

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